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Was gut funktioniert, nicht behindern

Wir erleben Asylbewerber*innen, wenn sie in Deutschland ankommen, als sehr motiviert. Die Menschen wollen sich in die Gesellschaft einbringen und etwas von dem zurückgeben, was sie selbst erhalten. Bedauerlicherweise hat vor allem Bayern seine Vorreiterrolle etwa bei der Beschulung von Flüchtlingen in den letzten zwei Jahren aufgegeben. Menschen die Ausbildungsgenehmigung zu verweigern, nachdem sie zwei bis drei Jahre in Deutschland zur Schule gingen, ist nicht nachvollziehbar. Das Engagement von Betrieben und Betreuer*innen nicht zu würdigen, die sich um die Ausbildung von Geflüchteten bemühen, ist gesellschaftspolitisch kurzsichtig. Deutschland hat die gestiegenen Flüchtlingszahlen 2015 schnell in den Griff bekommen, vieles hat überraschend gut funktioniert. Das erste Grundziel deutscher und bayerischer Flüchtlingspolitik sollte daher sein: Was gut funktioniert, nicht behindern.